Der Fendt GT (Geräteträger) - Technik
1953 präsentierte Fendt einen Traktor mit Frontpritsche, den Geräteträger bzw. kurz GT genannt. Ein einzelner Holm verband die Vorderachse mit dem Motor. Dadurch konnten u. a. Patentstreitigkeiten mit Lanz vermieden werden, da diese Firma ein zwei-Holm System beim Alldog verwendete. 1957 begann dann die Fertigung mit dem F 12 GT, welcher vom Kleinschlepper F 12 abgeleitet war. Der Rahmen wurde mit einem Vierkant-Stahlträger gebaut, der Motor war zunächst vor der Lenksäule, später dann unter dem Fahrerbereich platziert.
Schriftzug eines Fendt GT
Entscheidend zum Erfolg dieser Serie trug u. a. das Fendt-Einmannsystem bei, mit dem die An- und Aufbauten von einer Person ohne zusätzlichen
Helfer durchgeführt werden konnten.
Der Firma erreichte in diesem Bereich die Marktführerschaft in Deutschland, andere Hersteller wie beispielsweise Eicher mit dem G Kombi
konnten hier bei den Absatzzahlen nicht aufschließen.