Güldner Schlepper
Der Güldner Traktorenbau geht auf den Gründer Hugo Glüldner (1866 bis 1926) zurück, der sich Ende des 19ten Jahrhunderts mit dem Bau von Motoren beschäftigte, woraus später die Firma Güldner-Motoren-Gesellschaft hervorging. Ab 1935 begann man damit Traktoren zu entwickeln, 1938 konnte dann der erste Güldner Traktor A 20 präsentiert werden.
Bis 1945 kam die Produktion kriegsbedingt zum erliegen und konnte 1946 mit der Fertigung von Motoren wieder aufgenommen werden.
Ein Jahr später wurden dann in Aschaffenburg auch wieder Ackerschlepper mit 29 PS gefertigt, in den 50iger Jahren konnte sich die Firma aufgrund der hervorragenden Qualität ("Ein Güldner ist nicht kleinzukriegen") sogar an die Spitze der Zulassungszahlen in Deutschland setzten.
Güldner Schlepper
Der letzte Güldner Traktor war der G 75A, 1969 entschied sich der Mehrheitseigentümer Linde aufgrund sinkender Absatzzahlen bei gleichzeitig steigenden Entwicklungskosten zur Einstellung des Schlepperbaus.
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